DAN SKAN
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KAMINÖFEN
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EN 13240-INFO

EN-PRÜFUNG…    
Alle DAN SKAN-Öfen werden während der Produktentwicklung den strengsten internationalen Bestimmungen entsprechend auf dem Werksprüfstand geprüft und anschließend von einer autorisierten, neutralen Feuerstättenprüfstelle einer Funktionsund Sicherheitsprüfung gem. EN 13240 unterzogen.
Die Prüfergebnisse liegen deutlich unter den umweltrelevanten internationalen Normen und der EN. Die Wirkungsgrade der DAN SKAN-Kaminöfen erreichen bei richtiger Befeuerung 80 – 90 %. Je nach Ofengröße liegen die Nennwärmeleistungen bei 4 – 80 kW.
  Auf Grund der Feuerraumstandardisierung, d. h. auch in den großen Öfen befinden sich kleine, stückholzgerechte Feuerräume, sind auch die großen Öfen mit geringster kW-Leistung und dennoch sauberer Verbrennung zu befeuern!
Alle Stellflächentemperaturen liegen deutlich unter 60 K über Raumtemperatur, gemessen in 20 cm Abstand zum Außenmantel des Ofens, deshalb sind reduzierte Abstände zu brennbaren Materialien möglich. Achtung: Mindestabstand brennbarer Materialien zu den Glasflächen der Ofentüren 80 cm! Alle DAN SKAN-Öfen werden werkseitig in Bauart 1 (Mehrfachbelegung an einem Schornstein) hergestellt.
 

Allg. Hinweise
Schornsteinsysteme von 20 cm und mehr Innendurchmesser und weniger als 5 m wirksame Schornsteinhöhe (gemessen ab Oberkante Feuerungsöffnung) können Zugprobleme aufweisen. Der Unterdruck im Schornstein (Schornsteinauftrieb) reicht dann nicht aus, um rauchaustrittsfrei Brenngut nachzulegen. Kleinere Querschnitte (ca. Rauchrohrdurchmesser) und Zughöhen von über 6 m sind vorteilhaft. Bei schlecht ziehenden Schornsteinen und in den Schornstein hineindrückenden Winden, insbesondere bei Inversionswetterlagen, können Kaminöfen zeitweise nicht gefeuert werden, da diese sich bei geöffneter Tür zum Holz nachlegen, ähnlich wie offene Kamine verhalten!

Sicherheitshinweise
Durch den Abbrand von Brennmaterial wird Wärmeenergie frei, die zu einer starken Erhitzung der Oberflächen, der Feuerraumtüren, der Tür- und Bediengriffe, der Sichtfensterscheibe, der Rauchrohre und ggf. der Frontwand des Ofens führt. Die Berührung dieser Teile ohne entsprechende Hilfsmittel (hitzebeständige Handschuhe oder andere Betätigungsmittel) ist zu unterlassen. Machen Sie Kinder auf diese Gefahren aufmerksam und halten Sie diese während des Heizbetriebes von der Feuerstätte fern.

Zulässige Brennstoffe
Zulässige Brennstoffe sind Scheitholz mit einer Länge von 25-33 und einem Umfang von ca. 30 cm je nach Feuerraumbreite, sowie Braunkohlebriketts. Es darf nur lufttrockenes Scheitholz verwendet werden. Die Verfeuerung von Abfällen und insbesondere Kunststoff ist laut Bundesimmissionsschutzgesetz verboten. Darüber hinaus schadet dies der Feuerstätte und dem Schornstein und kann Gesundheitsschäden und aufgrund der Geruchsbelästigung zu Nachbarschaftsbeschwerden führen. Lufttrockenes Scheitholz mit maximal 20 % Wasser wird durch eine mindestens zweijährige Trockenzeit erreicht.

Anheizen
Ein schnelles, effektives Zündfeuer (Anheizphase) ist besonders wichtig, da bei Bedienungsfehlern höhere Emissionswerte entstehen. Da DAN SKAN – Öfen mit geschlossenem Fächerrost „gestartet“ werden, wird das Zündfeuer = Kleinholzlage oben auf mehrere querliegende Normalscheite gelegt = TOPFIRE! DAN SKAN – Öfen starten mit Oberluft (Sekundärluft) schnell, sauber und effektiv. Wenn das erste Nachlegen von Holzscheiten nach 1-2 Stunden notwendig wird, ist das gesamte Feuerraum- und Abgassystem inklusive Schornstein heiß. Die dritte Verbrennungsluft, die Tertiärluft wird über die Automatik geregelt. Lassen Sie den Ofen während der Anheizphase nicht unbeaufsichtigt. Verwenden Sie zum Anzünden nie Spiritus, Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten. Gut sind handelsübliche Anzündhilfen wie Holzwollestiks in Wachs getränkt.

 

Nachlegen
Legen Sie Ihr Brennmaterial nie zu spät auf. Legen Sie nach, wenn noch ausreichend kleine Flammenbildung im Ofen ist. Nur die Flamme fördert den Schornsteinauftrieb, den man zum problemfreien Öffnen der Feuerraumtür benötigt. Wenn Sie ein Feuer mit Flammenbildung wünschen, müssen Sie immer mindestens 2 Stück Holz auf das „Restfeuer“ nachlegen. Wenn Sie Ihr Brennmaterial erst dann nachlegen, wenn nur noch ein Glutfeuer vorhanden ist (keine Flammenbildung!), ist der Schornsteinauftrieb quasi zum erliegen gekommen… = Auftriebsstillstand! Da werden Ihnen häufig Rauchgase beim Nachlegen entgegenschlagen. Deshalb ist es hier besonders wichtig, die Ofentüre nur schrittweise und langsam zu öffnen.

Verbrennungsluft
Da Kaminöfen Feuerstätten sind, die in Ihrer Grundkonzeption die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum nehmen, muss der Betreiber für ausreichende Verbrennungsluft sorgen. Bei abgedichteten Fenstern und Türen (z.B. in Verbindung mit Energiesparmaßnahmen) kann es sein, dass die Frischluftzufuhr nicht mehr gewährleistet ist, wodurch das Zugverhalten des Kaminofens beeinträchtigt wird. Ggf. muss für eine zusätzliche Frischluftzufuhr, z.B. durch den Einbau einer Luftklappe in der Nähe des Kaminofens oder Verlegung einer Verbrennungsluftleitung nach außen oder in einen gut belüfteten Raum (ausgenommen Heizungskeller), gesorgt werden. DAN SKAN-Öfen sind serienmäßig für den Betrieb mit 100 % externer Verbrennungsluft vorbereitet. Das konventionelle EX1- System mit Raumluftverbund ermöglicht einen Druckausgleich im Aufstellraum des Ofens. Das patentiere EX2-System ermöglicht durch das Zubehörteil AIR BOX eine Raumluftunabhängigkeit der Verbrennungsluftzuführung.

Unterdruckbegrenzung
Dunstabzugshauben, die zusammen mit Feuerstätten im selben Raum oder Raumluftverbund installiert sind, können die Funktion des Ofens negativ beeinträchtigen (Rauchaustritt in den Wohnraum) und dürfen somit keinesfalls gleichzeitig mit dem Ofen betrieben werden. Hier kann ein Fensterkippschalter Abhilfe schaffen. Bei Wärmerückgewinnungsanlagen (Passivhäuser etc. ist durch ein Justieren der Haustechnik sicherzustellen, dass der Unterdruck im Aufstellraum des Ofens nicht größer als 4 Pa ist.

Heizen in der Übergangszeit
In der Übergangszeit, d.h. bei höheren Außentemperaturen, kann es bei plötzlichem Temperaturanstieg zu Störungen des Schornsteinzuges kommen, so dass die Heizgase nicht vollständig abgezogen werden. Machen Sie deshalb vor dem Aufbau des „Topfires“ einen Schornsteinzugtest. Mit einem brennenden Streichholz vor die leicht geöffnete Feuerraumtür bzw. das geöffnete Zugventil gehalten, können Sie sehen, ob der Schornstein nach außen zieht oder in den Aufstellraum bläst. Ist zweites der Fall, müssen Sie mit einem „Lokfeuer“ (s. Bedienungsanleitung) den Schornsteinzug in die richtige Richtung bringen. Hier ist es auch wichtig, dass Sie vor dem Anzünden ein Fenster oder eine Tür gegen die Windrichtung öffnen, um so den Unterdruck im Aufstellraum zu erhöhen.