Bild 1+2 … Die Asche im Feuerraum wird mit einem Schaber derart nach hinten geschoben, dass an der Vorderkante wenig, über dem Rüttelrost aber mind. > 5 cm Asche, gut abdichtend, liegt.
Bild 3+4 … trockenes, gut entflammbares Holz wie z. B. Birken-, Kiefer- oder Fichtenholz, ca. 4–5 große Holzscheite werden quer in den Feuerraum gelegt… das größte nach vorne! Das übliche „Kleinholz-Zündfeuer“ wird dann auf diesen Holzstapel (nicht darunter) plaziert.
Bild 5 … Das Feuer wird von oben angezündet.
Bild 6 … Die Ofentüre wird einen Spalt breit geöffnet, um mehr Startluft (Blasebalgeffekt) zu bieten … auch beim Nachlegen sinnvoll! Das Zugventil bleibt für die gesamte Feuerungsphase geöffnet
Bild 7A … Das Feuer brennt von oben nach unten, um ein gutes Glutbett für die weitere Befeuerung zu bilden… d. h. 1–2 Stunden kein Holz nachlegen!
Bild 8A … Wenn der Feuerraum ganz sauber gebrannt ist, kann die Brennraumtüre geschlossen werden. Jetzt kann auch Hartholz wie Buchen-, Eichenholz etc. ganz nach hinten, quer in den Feuerraum nachgelegt werden.
Bild 6B–8B … Die AIR-BOX-Feuerung, mit 100% externer Verbrennungsluft, erfolgt immer nur mit geschlossener Feuerungstür und ganz eingeschobenem Zugventil! Holzauflage querliegend (= Stapelfeuer), wie beim Standard-Feuer… Bilder 1–5
Bei stark ziehenden Schornsteinen kann man die Abbrandgeschwindigkeit durch eine Drosselung im Rohr reduzieren. Weiteres Holz, 1–2 Stücke, sollen erst nachgelegt werden, wenn nur noch kleine Flammen auf der Restglut züngeln… das kann durchaus erst über 2 Stunden nach Feuerungsbeginn sein.